Rock
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Die Wahrheit der Welt ist diese: Egal wie sehr du dich danach sehnst, egal wie groß dein Verlangen danach ist, egal wie viel Macht du besitzt – am Ende kannst du das eine nicht erlangen, wonach die Menschheit seit Jahrtausenden sucht: Freiheit.Du kannst der Fessel des Körpers nicht entkommen. Du kannst sozialen Bindungen und deiner Identität nicht entfliehen.
Menschen sind wie Statuen, jede tief in einem Sumpf versunken – wartend, um schließlich verschlungen zu werden.
Das Leben ist nichts weiter als ein flüchtiger Durchgang – bedeutungslos. Wie unser eigenes Leben, das unweigerlich ins Nichts treibt.
Und doch – für einen Moment des Friedens – schufen wir Musik, Worte, Gemälde...
Das Gleiche gilt für Rock – diese Stimme, die direkt die Seele trifft, diese unsägliche Wut und diesen Schmerz. Sie bewegen etwas tief in uns, viel mehr als jede verpackte Wärme oder Liebe es je könnte.
In dieser grausamen, so schön gekleideten Welt erhebt Rock einen ohrenbetäubenden Schrei des Widerstands.
Rock singt unseren Unwillen, nachzugeben. Singt unsere Wut. Singt unseren Schmerz...
Es bist nicht nur du – du bist nicht der Einzige, der schreit.
Diese unzähligen schwachen Schreie – wie unzählige schwache Schimmer in der Dunkelheit – vereinen sich zu dem Licht, das vor dir strahlt. Niemals sterbend. Niemals verblassend.
Oder vielleicht – eines Tages – kannst du lächeln und sagen: Ich habe die Freiheit geschmeckt. Im Rock.